Omega3

Lebertran ist ein wertvoller Nährstofflieferant für Hunde 🐟

Lebertran wird aus der Leber von Dorsch oder Kabeljau gewonnen und gehört zu den wertvollsten natürlichen Lieferanten für wichtige Nährstoffe.

Er enthält vor allem die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, die als Gegenspieler zu den Omega-6-Fettsäuren wirken. Da Hunde über Fleisch meist reichlich Omega-6 aufnehmen, trägt Lebertran dazu bei, das Fettsäureverhältnis sinnvoll auszugleichen.

Ebenfalls liefert Lebertran die fettlöslichen Vitamine A und D3 – und zwar in ihrer natürlichen Form.

💙 EPA und DHA helfen dabei, Entzündungsprozesse im Körper zu regulieren und unterstützen unter anderem Gelenke, Haut und Fell.

🛡️ Vitamin A trägt zur Gesunderhaltung von Haut und Schleimhäuten bei und spielt eine wichtige Rolle für ein leistungsfähiges Immunsystem.

☀️ Vitamin D3 unterstützt die Calciumaufnahme und ist unverzichtbar für starke Knochen, gesunde Zähne und einen stabilen Skelettaufbau.

Bei selbst zusammengestellten Rationen wie BARF oder gekochtem Futter gehört Lebertran häufig zu einer sinnvollen Ergänzung. 

Aber auch in hochwertigem Fertigfutter kann er eine natürliche Alternative zu künstlich zugesetzten Vitaminen sein.

 

❗Entscheidend ist jedoch die Verarbeitung.

Lebertran ist hitzeempfindlich. Wird ein Futter bei sehr hohen Temperaturen hergestellt – beispielsweise im klassischen Extrusionsverfahren vieler Trockenfutter – können die empfindlichen Fettsäuren und Vitamine erheblich geschädigt werden. Werden dagegen schonende Herstellungsverfahren mit möglichst niedrigen Temperaturen eingesetzt, bleiben deutlich mehr der wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

⚠️ Trotzdem gilt: Mehr ist nicht automatisch besser.

Lebertran sollte immer zur gesamten Fütterung passen. Werden bereits andere Produkte mit Omega-3-Fettsäuren oder Vitamin A und D gefüttert, kann eine zusätzliche Gabe schnell zu einer Überversorgung führen. Auch ein dauerhaft unausgewogenes Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 kann Stoffwechselprozesse beeinträchtigen.

Mein Tipp: Schau dir nicht nur die Zutatenliste deines Futters an, sondern informiere dich auch über das Herstellungsverfahren. Und wenn du selbst fütterst, lohnt es sich, die Ration einmal fachlich berechnen zu lassen. So stellst du sicher, dass dein Hund optimal versorgt ist – weder zu wenig noch zu viel.

 

  • Gehirn und Nervensystem: DHA ist ein wichtiger Baustein für Gehirn und Nervenzellen. Besonders Welpen sowie trächtige und säugende Hündinnen profitieren von einer ausreichenden Versorgung.
  • Herz-Kreislauf-System: Omega-3-Fettsäuren können auch die Herzgesundheit unterstützen und die Fließeigenschaften des Blutes positiv beeinflussen.
  • Natürliche Quelle statt isolierter Stoffe: Lebertran liefert die Nährstoffe in einem natürlichen Verbund. Viele Tierhalter achten heute darauf, möglichst natürliche Vitaminquellen einzusetzen, anstatt ausschließlich synthetische Zusätze zu verwenden. Dabei sollte die Versorgung aber immer bedarfsgerecht sein.
  • Lagerung: Lebertran sollte dunkel, kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden. Sauerstoff, Licht und Wärme beschleunigen die Oxidation der empfindlichen Omega-3-Fettsäuren. Ranziges Fischöl sollte nicht mehr verfüttert werden.
  • Qualität: Nicht jeder Lebertran ist gleich. Achte auf gereinigte Produkte mit einer guten Qualitätskontrolle, damit Belastungen wie Schwermetalle oder andere Schadstoffe möglichst gering sind.

 

Eine Überversorgung mit Omega-3-Fettsäuren ist ebenfalls nicht sinnvoll. Sie kann das empfindliche Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren verschieben und dadurch verschiedene Stoffwechsel- und Immunprozesse beeinflussen. Außerdem können sehr hohe Mengen die Blutgerinnung beeinträchtigen und den Bedarf an Antioxidantien, insbesondere Vitamin E, erhöhen.


 

Vitamin E als Begleitschutz für Omega 3

 

Omega-3-Fettsäuren wie EPA und DHA sind recht bedeutend für den Organismus. Sie unterstützen unter anderem Gehirn, Herz, Immunsystem sowie Haut und Fell. Gleichzeitig sind sie jedoch äußerst empfindlich gegenüber Sauerstoff.

Durch ihren hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind Omega-3-Fettsäuren sehr instabil und oxidieren vergleichsweise leicht. Umgangssprachlich spricht man davon, dass ein Öl „ranzig“ wird. Fachlich bezeichnet man diesen Vorgang als Lipidperoxidation, also den oxidativen Abbau von Fettsäuren.

Dieser Prozess kann sowohl bereits im Öl selbst als auch im Stoffwechsel des Körpers stattfinden. Dabei entstehen freie Radikale, die die Zellen schädigen und zu sogenanntem oxidativem Stress führen können. Aus diesem Grund benötigt der Organismus einen wirksamen Schutzmechanismus – und genau hier spielt Vitamin E eine Rolle.

❗Vitamin E ist das wichtigste fettlösliche Antioxidans des Körpers. Es wirkt als Radikalfänger und schützt die empfindlichen Omega-3-Fettsäuren vor Oxidation. Dadurch bleiben sowohl die Fettsäuren als auch die Zellmembranen besser geschützt und der Körper kann EPA und DHA optimal verwerten.

Vitamin E erfüllt dabei gleich zwei wichtige Aufgaben:

  • Schutz im Körper: Während der Verstoffwechselung von Omega-3-Fettsäuren fängt Vitamin E freie Radikale ab und trägt dazu bei, oxidativen Stress zu reduzieren.
  • Schutz des Öls: Bereits vor der Fütterung schützt Vitamin E das Öl vor dem Ranzigwerden und verlängert dessen Haltbarkeit. Deshalb werden hochwertige Omega-3-Produkte häufig mit natürlichem Vitamin E (Tocopherolen) stabilisiert.

 

Enthält Algenöl von Natur aus Vitamin E?

Ja, Algen enthalten natürlicherweise Vitamin E. Sowohl Mikroalgen als auch verschiedene Meeresalgen bilden Tocopherole, die gemeinsam mit weiteren antioxidativ wirkenden Stoffen wie Beta-Carotin und Chlorophyll die Zellen der Algen schützen.

Das heute erhältliche Algenöl wird allerdings nicht aus den großen Speisealgen hergestellt, sondern aus speziellen Mikroalgen, die in geschlossenen Aquakulturen kultiviert werden. Aus ihrer Biomasse wird anschließend das wertvolle Öl mit den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA gewonnen. Algenöl ist nahezu jodfrei und stellt eine rein pflanzliche Alternative zu Fischöl dar.

Je nach Herstellungsverfahren bleibt ein Teil des natürlichen Vitamin-E-Gehaltes erhalten. Viele Hersteller ergänzen zusätzlich natürliches Vitamin E, um das empfindliche Öl während Lagerung und Verwendung optimal zu stabilisieren.

Gute Vitamin-E-Quellen

Weizenkeimöl gilt als Spitzenreiter unter den natürlichen Vitamin-E-Lieferanten. Darüber hinaus finden sich größere Mengen unter anderem in:

  • Sonnenblumenöl
  • Distelöl
  • Olivenöl (in moderaten Mengen)
  • Mandeln
  • Haselnüssen
  • Sonnenblumenkernen
  • Kürbiskernen
  • Pinienkernen
  • Spinat
  • Brokkoli
  • Mangold
  • Mikroalgen wie Spirulina und Chlorella (in geringeren Mengen)

⚠️ Gerade bei einer erhöhten Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren sollte immer auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E geachtet werden. Somit können die wertvollen Fettsäuren ihre positiven Eigenschaften optimal entfalten und gleichzeitig vor Oxidation geschützt werden.


 (KI-Unterstützete Formulierung) 

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